Die andere Seite des Zusammenziehens




Eigentlich nur noch eine Formalität - seit dem Anfang unserer Beziehung habe ich ohnehin jede Nacht bei IHR verbracht.

Natürlich wanderte schnell ein wenig Wäsche von mir in Ihre Kommode, kurz danach auch ein paar Hosen und T-Shirts, etwas Kleidung zum Wechseln zur Hand zu haben ist schließlich sehr praktisch. Kurz nachdem mein MP3-Player an ihre Anlage anbandelte folgte dann auch mein Notebook mit in Ihre Wohnung, um darauf ein paar DVDs anschauen zu können.

Meine Wohnung besuchte ich nur noch ab und an um nach Post zu sehen und um Sportsachen zu holen oder zu waschen, die noch bei mir wohnten.

An einem Abend, wenige Wochen nachdem wir uns kennen und lieben lernten, war ich in meiner Wohnung um Sportsachen zu waschen. Während ich auf Waschmaschine und Trockner wartete wurde mir sehr deutlich bewußt das ich in meiner Wohnung nichts mehr zu tun hatte. Natürlich hab ich mir die Zeit vertreiben können, aber es gab nichts was mich in meiner Wohnung länger hielt als nötig, nichts was ich nicht lieber bei IHR gemacht hätte.

Das zeigte mir sehr deutlich das der Status meiner Wohnung sich für mich von 'Zuhause' zu 'Möbellager' verändert hatte. Entsprechend zogen dann auch meine Sportsachen um, und den Wlan-Router nahm ich mit damit wir problemlos zu zweit ins Internet gehen konnten.

Da sich nicht spontan die perfekte Wohnung für uns beide auftat lag es also nahe erstmal bei IHR einzuziehen - für mich ja auch ein unbestreitbarer Vorteil nicht mehr ständig in meiner alten Wohnung Post und Blumen besuchen zu müssen, und meine Sachen dort zu haben wo ich mich auch aufhalte.

Außerdem möchte ich gerne mit meiner Liebsten zusammen wohnen, zusammen leben - und da ich fest daran glaube daß wir sehr gut zusammen passen mache ich mir auch keine Sorgen daß es nicht klappen könnte!


Veröffentlicht am 10.10.2006 20:14 von sam  | » Mr. Wong | » yigg |  del.icio.us

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© 2007 Birgit Marita Jost und Sam Jost, Flensburg.